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Ayodhya-kanda
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Der Ayodhyā-kāṇḍa verlangt dem Leser auf emotionaler Ebene einiges ab. Im Bāla-kāṇḍa durfte er sich noch über ein Happyend freuen. Doch im Ayodhyā-kāṇḍa erfährt die Idylle schon nach wenigen Kapiteln böse Risse. Eine raffiniert eingefädelte Palastintrige zwingt das Liebespaar Sītā und Rāma in den Wald – und das am Tag der geplanten Krönung Rāmas zum Prinzregenten. Im Ayodhyā-kāṇḍa finden sich drei der berührendsten Szenen des gesamten Rāmāyaṇas: Daśaratha sieht sich in der Falle von Kaikeyīs ausgeklügeltem Plan und versucht verzweifelt, sich aus dem gesponnenen Netz zu befreien. Daśaratha erzählt Kausalyā von einer bedeutsamen Jugendsünde, deren Auswirkungen er nun zu erleiden hat. Rāma und Lakṣmaṇa treffen noch einmal auf ihre Brüder und Mütter, die sich mit aller Entschlossenheit bemühen, Rāma wieder zurück in den Palast zu holen. Trotz der dramatischen Ereignisse bleibt Rāma ruhig und gelassen. Er klagt nicht über sein Schicksal, sondern geht weiterhin mit der Weisheit eines Gelehrten seinen Pflichten nach. Der Ayodhyā-kāṇḍa führt uns am Ende weg vom städtischen Leben hinein in das einfache Leben in der Natur: Rāma, Sītā und Lakṣmaṇa verbringen die ersten Monate ihrer Verbannung im Wald. Kaum haben sie sich eingewöhnt, werden sie von Bharata, Śatrughna und ihren Müttern aufgesucht. Bharata versucht verzweifelt, Rāma zur Rückkehr nach Ayodhyā zu bewegen, doch Rāma lehnt dies kategorisch ab. Nach diesem bewegenden Zusammentreffen der königlichen Familie folgen die drei Verbannten den Eremiten und begeben sich in Richtung Süden. . Die unvergleichliche Bedeutung des Rāmāyaṇas: Kein anderes Werk der umfangreichen indischen Literatur hat das Denken und Handeln der Menschen auf dem indischen Subkontinent so sehr geprägt wie das Rāmāyaṇa. Grosseltern erzählen ihren Enkeln das Epos als Gute-Nacht-Geschichte; ganze Dörfer versammeln sich abends regelmässig um Lagerfeuer, um aus dem Rāmāyaṇa zu hören; Fernsehserien über Rāma erreichen Rekordeinschaltquoten, und Millionen von Gläubigen pilgern alljährlich zu den Schauplätzen der Handlung. Selbst in der modernen Gesellschaft Indiens sind die Spuren dieses uralten Epos nach wie vor deutlich spürbar: Ethik, Pädagogik und Städteplanung werden von den Versen des Rāmāyaṇas beeinflusst, Gesetze werden an sie angelehnt, manche Parteien wollen gar das Königreich Rāmas wieder errichten. Zudem vereint das Rāmāyaṇa auch die unterschiedlichen Völker Indiens mit ihren Dutzenden von Sprachen und Hunderten von religiösen Gruppen und Traditionen: Die Geschichte des Prinzen Rāma und seiner Prinzessin Sītā findet sich nicht nur in eigenständigen Werken der Buddhisten, der Jainas und unzähliger anderer Religionsgemeinschaften, sondern auch in regionalen Fassungen u.a. in Hindi, Tamil, Bengali, Oriya und Malayalam. Doch beschränkt sich der Einfluss des Rāmāyaṇas nicht bloss auf Indien. Kaum ein Land in Südostasien, das nicht eine eigene Fassung kennt: Ob in Malaysia, Kambodscha, Laos, Vietnam, Nepal, Myanmar (Burma), Thailand oder auf den Philippinen, ja sogar in muslimisch geprägten Regionen wie Persien und Indonesien – überall werden die spannenden Ereignisse um König Rāma beschrieben. Im Ausmass seiner Verbreitung, in seiner dramaturgischen Vielfältigkeit, in seiner dichterischen Brillanz und in seinem Einfluss auf die Kultur des asiatischen Kontinents stellt das Rāmāyaṇa ein herausragendes, einzigartiges Werk dar. Für jeden, der in die Welt der indischen Mythen und Mystiker eindringen will, ist dieses Sanskrit-Epos ein unverzichtbares Muss.

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Stand: 11.12.2019
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Indonesien
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Indonesien ist ein Land mit unzähligen Facetten, in dem sich rund 300 verschiedene Völker auf mehr als 17 500 Inseln verteilen. Die viertgrösste Bevölkerung der Welt ist zu knapp 90 Prozent muslimisch lebt aber in einer säkularen Demokratie. Zehn Luxuslimousinen in einem Vier-Personen-Haushalt sind genauso alltäglich wie eine zwölfköpfige Familie, die in einer kleinen Bambushütte wohnt. Mehr als 100 Prozent der Bevölkerung besitzen statistisch gesehen ein Handy, aber nicht einmal ein Viertel hat Zugang zum Internet. Christina Schott gibt einen spannenden Einblick in die Lebenswelten Indonesiens, die faszinierenden wie die besorgniserregenden. Neben den historischen und politischen Fakten macht sie vor allem die sozialen und kulturellen Befindlichkeiten verständlich, die im Alltag der Indonesier eine wichtige Rolle spielen.

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Stand: 11.12.2019
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Selbst- und Fremdwahrnehmung im Prozess kulture...
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Die Islamisierung und Türkisierung Anatoliens zogen sich über Jahrhunderte hin. Am Ende schied das byzantinische Anatolien aus der christlichen Ökumene aus und wurde ein integraler Bestandteil der islamischen Welt. Erklärungsbedürftig daran ist insbesondere, wieso die türkischen und muslimischen Zuwanderer, die lange in der Minderheit blieben, nicht in der vorgefundenen Mehrheitsgesellschaft aufgingen und stattdessen die von ihnen mitgebrachte Religion und Sprache nach und nach die Oberhand gewannen. Die vorliegende Arbeit will einen Beitrag zum besseren Verständnis dieses komplexen und unzureichend erforschten Prozesses leisten, in dem sie die Wahrnehmungsperspektive der ältesten muslimisch-anatolischen Quellen untersucht. Es handelt sich bei diesen Quellen um Werke der Geschichtsschreibung, Heiligenviten und Volksromane aus dem 13.-15. Jahrhundert. Diese Texte werden im Hinblick auf die inhärenten Wahrnehmungs- und Deutungsmuster des Eigenen und Fremden untersucht. Zentral ist die Frage, inwieweit diese Konzepte von Identität und Alterität sowie die ermittelten Mentalitäten und Bewusstseinslagen den Transformationsprozess reflektieren bzw. mitgestaltet haben.

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Bosporus reloaded
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Wohin steuert die Türkei? Die Türkei ist als Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt für uns von grosser Bedeutung. Drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland. Dieses Buch hilft, die innertürkischen Veränderungen, aber auch das Leben und die Konflikte innerhalb der türkischen Community in Deutschland zu verstehen. Ein erhellender Generationenbericht, der mit Klischees aufräumt. Zwei Jahre nachdem im Frühsommer 2013 die Proteste gegen die Regierung Erdogan und die Zerstörung des Istanbuler Gezi-Parks ausbrachen, werfen die Autorinnen einen Blick auf die junge Türkei, auf kulturelle, ökologische, wirtschaftliche Entwicklungen, die das Land grundlegend verändern. Vor allem seit die muslimisch-konservative Partei AKP die Regierung stellt, scheint es, als habe sich der Druck auf die junge Generation erhöht, sich künstlerisch und persönlich zu entfalten und einer Entwicklung gegenzusteuern, deren Triebkräfte die engen Moralvorstellungen und finanziellen Interessen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan sind. Ein erhellender Generationenbericht, der mit gängigen Klischees aufräumt. Aus dem Inhalt: Kunst in der Türkei: Malt jetzt bloss nichts Nacktes! Stadtplanungswahnsinn: Morgen kommt die Abrissbirne Religion: Marx und Moschee Ausgehen in Istanbul: Die Berghains von Istanbul Mit falschem Trikot im falschen Stadtteil: Istanbul United Frauen und Familie: Mir geht's gut, Mama!

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Stand: 11.12.2019
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Für Prophet und Führer
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David Motadel schildert die Geschichte der Millionen Muslime unter deutscher Herrschaft. Eindringlich zeigt er, wie der NS-Staat und andere Grossmächte den Islam für politische Zwecke vereinnahmten. Ein Standardwerk zur deutsch-islamischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Das Buch wurde 2014 mit dem Fraenkel Prize in Contemporary History ausgezeichnet »Herausragend, mit faszinierenden und ungewöhnlichen Einblicken.« Sir Ian Kershaw David Motadel stellt erstmals umfassend die Islampolitik des NS-Regimes dar. International vielbeachtet veranschaulicht der Historiker, dass und wie sich das Dritte Reich als Schutzherr der Muslime präsentierte. Deren Glauben instrumentalisierte die NS-Elite für geopolitische wie militärische Zwecke. In der entscheidenden Phase des Zweiten Weltkrieges - als Hitlers Truppen in viele muslimische Gebiete einmarschierten - umwarb Berlin Muslime, um sie als Verbündete zu gewinnen. Mit einem unglaublichen Pragmatismus wurden dabei rassistische Bedenken beiseitegeschoben. Eingehend untersucht der Autor die deutsche Propaganda in den muslimisch besiedelten Kriegsgebieten; detailliert beschreibt er die politische Indoktrinierung Zehntausender Muslime, die in der Wehrmacht und SS kämpften. Der Historiker David Motadel vergegenwärtigt den enormen Einfluss des Zweiten Weltkriegs auf die islamische Welt und eröffnet so ein neues Verständnis von Religion und Politik im 20. Jahrhundert.

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Charidschiten
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Fachbuch aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Projektseminar, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: eim Tod Mohammeds 632 n. Chr. war die Frage seiner Nachfolge ungeklärt. An ihr entzündeten sich Konflikte um Legitimität und Macht, die zu innermuslimischen Kämpfen, regelrechten Bürgerkriegen und schliesslich zur Herausbildung verschiedener religiös-politischer Strömungen und Fraktionen innerhalb des Islam führten, darunter vor allem Sunniten, Schiiten und Charidschiten. Unter den frühen Muslimen war unstrittig, dass Mohammed als Prophet keinen Nachfolger haben konnte. Es ging einzig um die Frage, wer ihm in der Führung der Gemeinde nachfolgen sollte. Mohammed hinterliess keinen Sohn, so dass die Möglichkeit einer Erbfolge ausschied. Er designierte keinen Nachfolger. Die Muslime einigten sich rasch darauf, nur einen Führer als Nachfolger Mohammeds zu wählen. Umstritten blieb, wie und nach welchen Kriterien dieser 'beste Muslim' zu ermitteln sei. Die wissenschaftliche Ansicht von Albrecht Noth zu dieser Thematik ist folgende: 'Der Prophet Mohammed hatte keine Regelung über seine Nachfolge in der Führung der medinensischen 'Umma' getroffen; in seiner Eigenschaft als 'Gesandter Gottes' konnte er ohnehin keinen Nachfolger haben.' Um diesen 'besten Muslim' (Kalifen) zu finden haben die damaligen Muslime unterschiedliches Gedankengut hervorgebracht. Dadurch fingen die Muslime an sich zu gruppieren. Jede Gruppe war im Glauben von sich selbst die ausgewählte Gruppe zu sein und demnach den Kalifen nur aus der eigenen Gruppe wählen zu können. Dies ging soweit das alles ausserhalb der Gruppe mit nicht islamisch 'ungläubig' abgestempelt wurde und zum ersten mal sich fundamentalistische Bewegungen bildeten. Heutzutage gibt es Gruppen die sich selbst von den anderen Fraktionen hervorheben und Andere gar nicht in die als muslimisch gelegte (geordnete) Kategorie einsetzen. All diese Gruppen sind im Glauben die Welt zu verbessern indem sie innerhalb ihrer Gruppe einen Führer auswählen und auf der Welt Terror verbreiten um sich der Welt und der islamischen Gemeinde aufzuzwingen. Von der einen Seite ist der Islam laut der islamischen Welt eine Religion der Toleranz, des Friedens, des Dialoges mit dem Fundament das ein Moslem kein Terrorist sein kann und ein Terrorist kein Moslem. Auf der anderen Seite entsteht ein Fragezeichen aufgrund terroristischer Aktivitäten der einzelnen Gruppen?

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Stand: 11.12.2019
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Interkulturelle Lernprozesse in bikulturellen P...
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Diese Arbeit befasst sich mit bikulturellen Partnerschaften, ein Thema, das in weiten Teilen dieser Welt aktuell ist, im deutschen Sprachraum allerdings erst seit zwei Jahrzehnten erforscht wird. Als spezielle Thematik wurde die muslimisch-christliche Partnerschaft ausgewählt, wobei als besonders brisant die gegenseitige Wahrnehmung von Islam und Christentum erscheint. Historische Hintergründe, sowie die aktuelle politische Situation werden beschrieben. Desweiteren wird auf die Problematik der bikulturellen Ehen im allgemeinen, sowie im speziellen eingegangen. Als wesentliches Element allerdings wird herausgearbeitet, ob auch interkulturelles Lernen möglich ist und welcher Voraussetzungen es bedarf. Vorgestellt werden sechs Biographien, die im Anhang vollständig transkribiert sind. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den Reaktionen von Familie, peers und Behörden auf die Partnerschaften. Insgesamt bietet die Arbeit die Möglichkeit weiterer Forschung auf diesem Gebiet. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung5 I.Theoretischer Teil 1.Islam - Christentum7 1.1Kulturell-historische Hintergründe7 1.1.1Die Entstehung des Orientalismus12 1.1.2Deutscher Orientalismus15 1.2Die islamische Welt und der Westen18 1.3Aktuelle Situation im Westen22 1.4Aktuelle Situation im Osten27 1.5Zusammenfassung31 2.Bikulturelle Ehe31 2.1Situation bikultureller Ehe31 21.1Gesetzliche Bestimmungen34 2.2Forschungsstand35 2.2.1Deutschsprachige Literatur36 2.2.2Thode-Arora41 2.3Zusammenfassung46 3.Interkulturelles Lernen46 3.1Einführung46 3.2Phasen Interkulturellen Lernens48 3.2.1Voraussetzungen51 3.3Interkulturelle Kompetenz53 3.3.1Transkulturelle Kompetenz53 3.4Zusammenfassung54 Zielsetzung der empirischen Arbeit55 II.Empirischer Teil 1.Methodendarlegung57 1.1Auswahl der Methode57 1.1.1Grenzen58 1.2Kriterien zur Durchführung59 1.2.1Durchführung61 1.3Auswertungsverfahren61 1.3.1Grenzen62 1.4Interviewauswertung62 2.Ergebnisse63 2.1Diana63 2.1.1Exkurs: Islam und Christentum als Institution67 2.2Joanna67 2.3Regina72 2.4Fereshte75 2.5Bülben79 2.6Sabine82 3.Auswertung & Diskussion85 3.1Situation vor der Partnerwahl85 3.2Reaktionen von Familie und peers87 3.2.1Reaktionen der Familie und der Interviewten auf die islamische Situation88 3.3 Behörden89 3.4Selbstdefinition90 3.5Davis-Merton-Hypothese des kompensatorischen [...]

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Stand: 11.12.2019
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Exit West
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In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst. Doch während die Stadt um sie herum in Flammen aufgeht, sich Anschläge häufen und die Sicherheitslage immer prekärer wird, finden die beiden zusammen. Sie wollen eine gemeinsame Zukunft, in Freiheit. Und da sind diese Gerüchte über Türen, die diejenigen, die sie passieren, an ferne Orte bringen können. Doch den Weg durch diese Türen muss man sich mit viel Geld erkaufen. Als die Gewalt weiter eskaliert, entscheiden sich Nadia und Saeed, diesen Schritt zu gehen. Sie lassen ihr Land und ihr altes Leben zurück ... >Exit West< ist ein überaus berührender Roman, der sich mit den zentralen Themen unserer Zeit beschäftigt: Flucht und Migration. Mohsin Hamid beweist, dass Literatur poetisch und zugleich politisch sein kann. Mit diesem »fesselnden Roman« (New York Times) stand Mohsin Hamid auf der Shortlist des Man-Booker-Preises 2017.

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Stand: 11.12.2019
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Richter ohne Gesetz
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Muslimische Friedensrichter tragen keine Robe und haben keine juristische Ausbildung. Und doch sind sie Schlüsselfiguren einer islamischen Paralleljustiz, die das deutsche Rechtssystem zunehmend aushebelt. Gemeinsam mit deutschen Strafverteidigern setzen sie durch, dass Messerstecher, Betrüger und Mörder straflos bleiben. Polizei und Gerichte schauen den Machenschaften ohnmächtig zu. Joachim Wagner beschreibt spektakuläre Fälle und enthüllt, wie unsere Justiz vor einer fremden Rechtskultur kapituliert. Friedensrichter klingt nach einem ehrbaren Beruf. Doch unbemerkt von der Öffentlichkeit und sogar der Justiz hat sich in muslimisch geprägten Einwanderervierteln eine islamische Paralleljustiz etabliert. In den Verhandlungen zwischen den Täter- und Opferfamilien geht es oft alles andere als friedlich zu: Um Schulden einzutreiben oder die Gegenseite einzuschüchtern wird erpresst, geprügelt und geschossen und selbst mit Mord gedroht. Sind sich Täter und Opfer einig, wird die Strafjustiz massiv behindert. Richter erleben regelmässig, dass sich Opfer und Zeugen schlagartig an nichts mehr erinnern, frühere Aussagen bagatellisieren oder Aussagen vor Gericht verweigern. Dadurch wird das Strafmonopol des deutschen Rechtsstaates systematisch unterlaufen. Joachim Wagner hat intensiv recherchiert. Er hat Strafakten analysiert und ausführlich Kriminalbeamte, Staatsanwälte, Richter, Strafverteidiger, Streitschlichter und Islamwissenschaftler interviewt. Sein Buch ist auch ein Justizkrimi, der in eine verborgene Welt führt: Es schildert die rätselhaften Rituale von Familien- und Stammesfehden und die Machtkämpfe von kriminellen arabischen und türkischen Clans.

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Stand: 11.12.2019
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