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Charidschiten
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Fachbuch aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Projektseminar, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: eim Tod Mohammeds 632 n. Chr. war die Frage seiner Nachfolge ungeklärt. An ihr entzündeten sich Konflikte um Legitimität und Macht, die zu innermuslimischen Kämpfen, regelrechten Bürgerkriegen und schliesslich zur Herausbildung verschiedener religiös-politischer Strömungen und Fraktionen innerhalb des Islam führten, darunter vor allem Sunniten, Schiiten und Charidschiten. Unter den frühen Muslimen war unstrittig, dass Mohammed als Prophet keinen Nachfolger haben konnte. Es ging einzig um die Frage, wer ihm in der Führung der Gemeinde nachfolgen sollte. Mohammed hinterliess keinen Sohn, so dass die Möglichkeit einer Erbfolge ausschied. Er designierte keinen Nachfolger. Die Muslime einigten sich rasch darauf, nur einen Führer als Nachfolger Mohammeds zu wählen. Umstritten blieb, wie und nach welchen Kriterien dieser 'beste Muslim' zu ermitteln sei. Die wissenschaftliche Ansicht von Albrecht Noth zu dieser Thematik ist folgende: 'Der Prophet Mohammed hatte keine Regelung über seine Nachfolge in der Führung der medinensischen 'Umma' getroffen; in seiner Eigenschaft als 'Gesandter Gottes' konnte er ohnehin keinen Nachfolger haben.' Um diesen 'besten Muslim' (Kalifen) zu finden haben die damaligen Muslime unterschiedliches Gedankengut hervorgebracht. Dadurch fingen die Muslime an sich zu gruppieren. Jede Gruppe war im Glauben von sich selbst die ausgewählte Gruppe zu sein und demnach den Kalifen nur aus der eigenen Gruppe wählen zu können. Dies ging soweit das alles ausserhalb der Gruppe mit nicht islamisch 'ungläubig' abgestempelt wurde und zum ersten mal sich fundamentalistische Bewegungen bildeten. Heutzutage gibt es Gruppen die sich selbst von den anderen Fraktionen hervorheben und Andere gar nicht in die als muslimisch gelegte (geordnete) Kategorie einsetzen. All diese Gruppen sind im Glauben die Welt zu verbessern indem sie innerhalb ihrer Gruppe einen Führer auswählen und auf der Welt Terror verbreiten um sich der Welt und der islamischen Gemeinde aufzuzwingen. Von der einen Seite ist der Islam laut der islamischen Welt eine Religion der Toleranz, des Friedens, des Dialoges mit dem Fundament das ein Moslem kein Terrorist sein kann und ein Terrorist kein Moslem. Auf der anderen Seite entsteht ein Fragezeichen aufgrund terroristischer Aktivitäten der einzelnen Gruppen?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.06.2020
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Die rituelle Beschneidung
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Als niedergelassener Kinderchirurg führt der Autor seit Jahren neben der medizinisch indizierten die rituelle Beschneidung durch und verfolgt die diesbezügliche Diskussion seit der Veröffentlichung eines Artikels zur Strafbarkeit ritueller Beschneidung durch Putzke, Stehr und Dietz im Deutschen Ärzteblatt im August 2008. Von Beginn an beschäftigt ihn das Dilemma zwischen der juristischen Dimension und der gelebten Praxis eines jahrtausende alten Rituals. Die aktuelle deutsche Debatte zeigt (in beängstigender Weise) die tiefe Kluft zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den muslimisch/jüdischen Mitbürgern. Erschütternd ist die Offenbarung der Sprach- und Verständnislosigkeit insbesondere der jüdischen Gemeinde gegenüber. Das wirft Fragen auf und verlangt nach einer Analyse der Ursachen, sowie einem Zurechtrücken der vermeintlich wissenschaftlichen Argumentation. Dabei liegt es fern das Ritual einseitig zu verteidigen. Nach einem historischen Abriss wird die Entwicklung der Debatte und der folgenden Gesetzgebung nachvollzogen, bevor fundierte Informationen aus kinderchirurgischer Sicht über den medizinischen und psychologischen Hintergrund gegeben werden. Es folgen juristische und gesellschaftspolitische Überlegungen in Anlehnung an die einschlägig publizierten Texte der meinungsbildenden Medien. Schließlich wird nach den Gründen für den problematischen Charakter der Diskussion gesucht um einen Weg heraus aus dem Stellungskrieg der Argumente zu finden und hinein in einen Dialog des Verstehens zu gelangen. Die religiös begründete Beschneidung wird aus den dargelegten Gründen weder prinzipiell abgelehnt noch wird sie als 'nicht verhandelbar' rundweg akzeptiert. Damit drückt der Text zumindest im Bereich der Buchveröffentlichungen zum Thema als einziger die Ambivalenz eines derartigen Konfliktes aus ohne sich als Lösung der einen oder anderen Seite zu zuschlagen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.06.2020
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Charidschiten
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Fachbuch aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Projektseminar, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: eim Tod Mohammeds 632 n. Chr. war die Frage seiner Nachfolge ungeklärt. An ihr entzündeten sich Konflikte um Legitimität und Macht, die zu innermuslimischen Kämpfen, regelrechten Bürgerkriegen und schließlich zur Herausbildung verschiedener religiös-politischer Strömungen und Fraktionen innerhalb des Islam führten, darunter vor allem Sunniten, Schiiten und Charidschiten. Unter den frühen Muslimen war unstrittig, dass Mohammed als Prophet keinen Nachfolger haben konnte. Es ging einzig um die Frage, wer ihm in der Führung der Gemeinde nachfolgen sollte. Mohammed hinterließ keinen Sohn, so dass die Möglichkeit einer Erbfolge ausschied. Er designierte keinen Nachfolger. Die Muslime einigten sich rasch darauf, nur einen Führer als Nachfolger Mohammeds zu wählen. Umstritten blieb, wie und nach welchen Kriterien dieser 'beste Muslim' zu ermitteln sei. Die wissenschaftliche Ansicht von Albrecht Noth zu dieser Thematik ist folgende: 'Der Prophet Mohammed hatte keine Regelung über seine Nachfolge in der Führung der medinensischen 'Umma' getroffen; in seiner Eigenschaft als 'Gesandter Gottes' konnte er ohnehin keinen Nachfolger haben.' Um diesen 'besten Muslim' (Kalifen) zu finden haben die damaligen Muslime unterschiedliches Gedankengut hervorgebracht. Dadurch fingen die Muslime an sich zu gruppieren. Jede Gruppe war im Glauben von sich selbst die ausgewählte Gruppe zu sein und demnach den Kalifen nur aus der eigenen Gruppe wählen zu können. Dies ging soweit das alles außerhalb der Gruppe mit nicht islamisch 'ungläubig' abgestempelt wurde und zum ersten mal sich fundamentalistische Bewegungen bildeten. Heutzutage gibt es Gruppen die sich selbst von den anderen Fraktionen hervorheben und Andere gar nicht in die als muslimisch gelegte (geordnete) Kategorie einsetzen. All diese Gruppen sind im Glauben die Welt zu verbessern indem sie innerhalb ihrer Gruppe einen Führer auswählen und auf der Welt Terror verbreiten um sich der Welt und der islamischen Gemeinde aufzuzwingen. Von der einen Seite ist der Islam laut der islamischen Welt eine Religion der Toleranz, des Friedens, des Dialoges mit dem Fundament das ein Moslem kein Terrorist sein kann und ein Terrorist kein Moslem. Auf der anderen Seite entsteht ein Fragezeichen aufgrund terroristischer Aktivitäten der einzelnen Gruppen?

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.06.2020
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